29.08.2025

Brutto-Grundfläche eines Parkhauses: Nicht überdachte zweite Ebene bleibt außen vor

Im Rahmen des Sachwertverfahrens gemäß §§ 189 ff. Bewertungsgesetz (BewG) ist bei einer Hochgarage die nicht überdachte Fläche des Parkdecks nicht miteinzubeziehen. Das hat das Finanzgericht (FG) Münster entschieden. mehr...

29.08.2025

Tatsachenrevisionen zu Italien: Im Hinblick auf EuGH-Vorabentscheidungsverfahren ausgesetzt

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat sechs parallele Verfahren nach § 78 Absatz 8 Asylgesetz (AsylG – Tatsachenrevision) zu "Dublin"-Überstellungen nach Italien bis zu einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) in dem Verfahren C-458/24 ("Daraa") ausgesetzt. mehr...

29.08.2025

Baden-Württemberg: 1,2 Milliarden Euro aus Steuern auf Erbschaften und Schenkungen

In Baden-Württemberg werden im Schnitt 300.000 Euro steuerpflichtig geerbt oder übertragen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hat das Land im Jahr 2024 Steuern in Höhe von 1,2 Milliarden Euro aus Erbschaften und Schenkungen generiert. mehr...

29.08.2025

Präventions- und Persönlichkeitstrainer an Schulen: Umsatzsteuerbefreite Tätigkeit

Die Umsätze der Tätigkeit eines Präventions- und Persönlichkeitstrainers können steuerbefreit sein. Das zeigt ein Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH). mehr...

29.08.2025

Für eine bürgernahe und leistungsfähige Justiz: Gerichtliche Zuständigkeiten sollen geändert werden

Um die Bürgernähe und Leistungsfähigkeit der Justiz zu stärken, schlägt die Bundesregierung Änderungen bei den gerichtlichen Zuständigkeiten vor. So sollen Amtsgerichte künftig für mehr Rechtsstreitigkeiten zuständig sein. mehr...

29.08.2025

Schutzsuchende aus Afghanistan: Erfolg im Folgeantragsverfahren

Der Asylfolgeantrag einer afghanischen Schutzsuchenden hätte nicht als unzulässig abgelehnt werden dürfen. Zumindest im maßgeblichen Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung erachtete das Verwaltungsgericht (VG) Schleswig-Holstein die Ablehnung für rechtswidrig. mehr...

29.08.2025

Kindergeldzahlung vorläufig eingestellt: Rechtsschutzinteresse für Feststellungsklage besteht

Gegen die vorläufige Einstellung der Kindergeldzahlung gemäß § 71 Einkommensteuergesetz (EStG) ist die Feststellungsklage gemäß § 41 Absatz 1 Finanzgerichtsordnung zulässig. Das gebietet die Rechtsschutzgarantie des Artikels 19 Absatz 4 Grundgesetz (GG), wie das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg entschieden hat. mehr...

29.08.2025

Google Flights: Angaben zur Emissionseinsparung waren irreführend

Google darf auf dem Suchportal Google Flights keine Emissionseinsparungen für Flüge angeben, ohne deutlich darauf hinzuweisen, dass es sich um bloße Schätzungen handelt. Das hat das Landgericht (LG) Berlin II nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden. mehr...

28.08.2025

"KRACH Parade Aachen": Ist keine Versammlung

Die so genannte KRACH Parade Aachen ist keine Versammlung, die unter dem Schutz des Grundgesetzes steht. Denn es überwiege der Partycharakter, meint das Aachener Verwaltungsgericht (VG). mehr...

28.08.2025

Lahmendes Sportpferd: Käuferin bekommt Geld zurück

Eine Hobbyreiterin wollte ein Sportpferd erwerben, was sie gegenüber der Verkäuferin auch klar zum Ausdruck brachte. Deswegen darf sie das Pferd, nachdem es sich als Sportpferd ungeeignet herausgestellt hatte, trotz eines Gewährleistungsausschlusses zurückgeben und bekommt ihr Geld zurück. Das hat das Landgericht (LG) Frankenthal (Pfalz) entschieden. mehr...

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Rechtstipp: Verwaltungsrecht - "Progress-Pride"-Flagge darf in einem Schulhort wehen

Ist in einem Hort einer (hier: Berliner) Grundschule eine "Progress-Pride"-Flagge aufgehängt, so wird damit nicht gegen das staatliche Neutralitätsgebot verstoßen. Bei der Flagge handelt es sich um eine erweiterte Form der traditionellen Regenbogen-Pride-Flagge, die die Inklusion verschiedener Gruppen innerhalb der LGBTQ+-Gemeinschaft besser widerspiegeln soll. Gefällt das einem Eltern-Ehepaar eines Kindes nicht, das den Hort besucht, so kann es nicht verlangen, dass die Flagge wieder abgehängt wird. Die Begründung, die Fahne beeinflusse die Kinder "in unzulässigerweise Weise", konnte nicht durchdringen. Denn das "Recht zur freien Identitätsbildung" und das "Selbstverständnis bestimmter Gruppen" sei mit verfassungsrechtlichen und schulgesetzlichen Vorgaben vereinbar. (VwG Berlin, 3 K 668/24) - vom 25.06.2025

Steuertipp: Wohnungseigentum - Die Umsatzsteuer muss bei der Jahresabrechnung nicht herausgerechnet werden

Legt ein Vermieter von gewerblichem Raum (hier ging es um einen Frisörsalon) Positionen aus der Jahresabrechnung für die Wohnungseigentümergemeinschaft (zu der auch »normale« Wohnraummieter zählen) auf alle Mieter um, so muss er die Kosten für die Umsatzsteuer (die zum Beispiel für den Hausmeister angefallen sind) nicht aus den Positionen herausrechnen. Es liegt keine unzulässige Doppelbelastung der Mieter vor. Denn der Vermieter »erhebt keine Umsatzsteuer auf bereits enthaltene Umsatzsteuer«. (BGH, XII ZR 29/24) - vom 15.01.2025

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